Johann Herzog: SPÖ und Grüne tragen die politische Verantwortung für die Schändung des Grabes von Major Nowotny

Johann Herzog, Wiener Stadtrat (FPÖ)  

 

Wien, 2003-07-25 (fpd) - "Die politische Verantwortung für die erfolgte Grabschändung und die teilweise Zerstörung der letzten Ruhestätte von Major Nowotny liegt eindeutig bei den Wiener Grünen und der Wiener SPÖ." So kommentierte heute der freiheitliche Wiener Stadtrat Johann Herzog die erfolgte Grabschändung am Wiener Zentralfriedhof.  

Erst durch den barbarischen Akt der Aberkennung der Ehrengrabwidmung für den berühmtesten österreichischen Jagdflieger des 2. Weltkrieges sei es dazu gekommen, dass gewaltbereite Linksextremisten diese nicht nachvollziehbare politische Entscheidung zum Anlass genommen hätten, um ihrem schändliches Treiben nunmehr freien Lauf zu lassen.
 
"David Ellensohn [Die Grünen Wien] und die übrigen hauptberuflichen und selbsternannten Antifaschisten, die mit besonderem Eifer das Grab von Major Nowotny geschleift sehen wollen, können nun voll Stolz auf die Früchte ihrer Arbeit blicken", so Herzog.
  
"Aber auch die SPÖ und namentlich Bürgermeister Häupl, der es in der Hand gehabt hätte diesen dummen und sinnlosen Beschluss vom 25. Mai 2003 zu verhindern, können auf die Auswirkungen ihrer großartigen Vergangenheitsbewältigungspolitik blicken und das nunmehr geschändete Grab, samt der Schmähungen und Gefühlsverletzungen der Familie des Verstorbenen auf ihre Fahnen schreiben. Eine großartige Leistung wenn man bedenkt, dass das Grab von Nowotny seit nunmehr
fast 60 Jahren unangetastet geblieben ist und es der Amtszeit Häupls oblag diese Wunde in der Geschichte aufzureißen. Rückblickend muss man Altbürgermeister Dr. Zilk [ebenfalls SPÖ] für seinen Weitblick danken, der im Jahr 1992 dem Ansinnen auf Aberkennung der Ehrengrabwürde des gefallenen Fliegers eine glatte Abfuhr erteilt hat".
  
"Auch wenn er die Diskussion am liebsten als beendet erklärt hätte: Die Geister die Häupl rief, wird er nun nicht mehr los", so Herzog abschließend.
 
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