Lebenslauf

 

 
Na Espanha
Na Espanha
Na Espanha
Na Espanha
 

 

 
Walter Nowotny, Kampfflieger.
geb. Gmünd (NÖ), 7. 12. 1920; gef. Achmer, Kr. Osnabrück (Westfalen), 8. 11. 1944.
Wurde 1939 als Freiwilliger zur Dt. Wehrmacht einberufen und während seiner Pilotenausbildung 1940 zum Fähnrich befördert. Nach Abschluß der Ausbildung wurde er zur I. Ergänzungs-Jagdgruppe nach Merseburg und mit 23. 2. 1941 (Lt.) zur 9. Staffel des Jagdgeschwaders kommandiert. Bereits ab Sommer 1941 stand N. über der Sowjetunion im Einsatz, trat aber erst ab 1943 als erfolgreicher Jagdflieger in den Vordergrund. Für den 250. Flugzeugabschuß wurde ihm 1943 das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Im Februar 1944 übernahm N. als Kommodore das Schulgeschwader 101 in Frankreich und im Juli 1944 wurde er der Führer jenes Kmdo., das die Eignung des Düsenflugzeuges Me 262 als Jagdflugzeug testen sollte. 1944 Mjr. Bei einem Einsatz gegen amerikan. Bomber stürzte N. tödlich ab. Zu diesem Zeitpunkt war er mit 258 Luftsiegen einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Dt. Luftwaffe.
L.: Dt. Soldatenjb., 1970, S. 168f.; R. Nowotny, W. N. Berr. aus dem Leben meines Bruders, 2. Aufl. 1973; Heeresgeschichtliches Mus. Fliegen 90/71 (Katalog), TL 1, 1971, S. 264f.
(P. Broucek)
 
++
 
 
Walter Nowotny (geb. 7. Dezember 1920 in Gmünd, Niederösterreich; gef. 8. November 1944 in Epe) war ein in Österreich gebürtiger Jagdflieger, der im Zweiten Weltkrieg in der deutschen Luftwaffe diente. Er zählt zu den erfolgreichsten Jagdpiloten dieses Krieges.[1]
 
Leben
 
Nach der Versetzung seines Vaters übersiedelte die Familie nach Mistelbach, wo Nowotny seine Jugendzeit verbrachte. Er besuchte die Realschule in Laa an der Thaya, wo er 1938 die Reifeprüfung ablegte. Im selben Jahr trat er der NSDAP bei (als Aufnahmedatum wurde der 1. Mai 1938 eingetragen). Er war ab 1936 Mitglied der pennalen Burschenschaft Vandalia Laa, später der Tafelrunde Deutscher Studenten Wartburg zu Mistelbach, zweier schlagenden Schüler- bzw. Studentenverbindungen. Nach deren Zwangsauflösung war er Mitglied bei der örtlichen Hitlerjugend.
Walter Nowotny meldete sich als Offizieranwärter zur Luftwaffe. Während seiner Ausbildung in der Jagdfliegerschule C (FFS C, später FFS C8), die auf dem Flugplatz Wiener Neustadt/West stationiert war, stand er unter dem Kommando von Ex-k.u.k.-Fliegerass Hauptmann Julius Arigi. Am 1. Oktober 1939 wurde er nach Breslau-Schöngarten einberufen. Zuerst flog er Jagdschutz für die Leunawerke, danach wurde er zum Jagdgeschwader 54 unter Major Johannes Trautloft versetzt.
Zum Leutnant wurde er am 1. April 1941 befördert. Am 19. Juli des gleichen Jahres schoss er seine ersten zwei Feindflugzeuge (Polikarpow I-153) an der Ostfront ab.[2] Er flog damals eine Messerschmitt Bf 109 E-7. Zwei Tage später erhielt er im Luftkampf über der Insel Ösel Kanonentreffer eines sowjetischen Jagdfliegers. Es gelang ihm, diesen Gegner abzuschießen, allerdings musste er wegen Motorausfall in der Ostsee notwassern. Er trieb drei Tage in einem Schlauchboot auf See und wurde schließlich von Letten gerettet. Im August, nachdem ihm der 10. Abschuss gelang, erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse, ein Jahr später, am 14. September 1942, für den 54. Abschuss das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Im Januar 1943 wechselte sein Geschwader auf die Focke-Wulf Fw 190. Am 3. September, nach seinem 191. Abschuss, erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz und am 22. September für seinen 220. Luftsieg die Schwerter zum Ritterkreuz mit Eichenlaub. Nach seinem 225. Abschuss wurde er zum Hauptmann befördert. Er war der erste Jagdflieger, der 250 Luftsiege erreichte (in 421 Einsätzen) und bekam dafür die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Von Seiten der Flieger der sowjetischen Armee erhielt er, wie sein Bruder in der Biografie Walter Nowotnys schreibt, den Beinamen „Tiger vom Wolchowstroj“.
Im Februar 1944 wurde er zum Kommodore des JG 101 (ehemalige Jagdfliegerschule 1) in Pau ernannt. In Achmer stellte Nowotny Mitte 1944 das nach ihm benannte Erprobungskommando Nowotny oder Kommando Nowotny auf. Dieses erste Düsen-Jagdgeschwader weltweit testete die Flug- bzw. Luftkampfeigenschaften der Me 262 und führte Abfangeinsätze gegen alliierte Bomberverbände durch. Am 8. November wurde Nowotny beim Landeanflug auf den Flugplatz Achmer von einer Staffel Mustangs abgefangen und abgeschossen. Es gelang ihm zwar noch, seinen Fallschirm zu öffnen, dieser verfing sich jedoch am Leitwerk seiner Maschine und riss ihn in den Tod.
 
An der Absturzstelle in Malgarten befindet sich noch heute ein Gedenkstein mit Überresten der Absturzmaschine und folgendem Text:
„Hier fiel am 8.11.1944 nach 258 Luftsiegen
der Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten
Major Walter Nowotny
für [Führer (später entfernt)] Volk und Vaterland.“
Der Gedenkstein in Epe-Malgarten 
 
Insgesamt hatte Nowotny bei seinen 443 Feindflügen 258 Feindflugzeuge abgeschossen, die fünftgrößte Zahl unter den Jagdfliegern der Luftwaffe.[3] Bis heute wird er deshalb als Fliegerass bezeichnet.
 
Nowotny wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab der Stadt Wien beerdigt. (Zur Nachgeschichte dieses Ehrengrabes siehe die detaillierte Darstellung in der Rubrik "Der Grabpflegeverein".)
 
Am Friedhof der Stadt Mistelbach befindet sich eine Ehrentafel mit folgender Inschrift:
EHRENTAFEL
für
Major WALTER NOWOTNY, geb. 7.12.1920
dem Helden des 2. Weltkrieges in 257 Luftsiegen, der
in Mistelbach seine Jugend verbrachte und mit den
höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnungen den Brillanten
zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern als 8. Soldat
dafür geehrt wurde.
 
Auch die Ehrentafeln am Mistelbacher Friedhof wurden bereits mehrfach geschändet
 
 
Auszeichnungen Nowotnys [4]
 
 
Sechsmalige Nennung im Wehrmachtbericht
 
  • 2. September 1943
    Oberleutnant Nowotny, Führer einer Jagdfliegergruppe, erzielte gestern zehn Luftsiege.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 2, p. 553.
  • 9. September 1943
    Deutsche und rumänische Fliegerverbände unterstützten auch gestern in zahlreichen Einsätzen die Truppen des Heeres. Dabei erzielte Oberleutnant Nowotny, Führer einer Jagdfliegergruppe, seinen 196. bis 200. Luftsieg.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 2, p. 556. 
  • 16. September 1943
    Oberleutnant Nowotny, Führer einer Jagdfliegergruppe, schoß in den beiden letzten Tagen an der Ostfront 12 feindliche Flugzeuge ab und errang damit seinen 215. Luftsieg.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 2, p. 563.
  • 10. Oktober 1943
    Hauptmann Nowotny erhöhte durch acht Abschüsse die Zahl seiner Luftsiege auf 231.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 2, p. 579.
  • 15. Oktober 1943
    Hauptmann Nowotny, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, erzielte gestern an der Ostfront den 250. Luftsieg.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 2, p. 582.
  • 9. November 1944
    Gruppenkommandeur Major Walter Nowotny, Inhaber der höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnung, fand im Luftkampf nach Abschuß seines Gegners den Heldentod. Mit ihm verliert die deutsche Luftwaffe einen ihrer erfolgreichsten Jagdflieger, der insgesamt 258 Luftsiege errungen hat.
    Quelle: Die Wehrmachtberichte 1939-1945 Band 3, p. 327.
 
Дословный перевод на русский:
 
  • 2 сентября 1943
    Оберлейтенант Новотны - командир истребительной группы - одержал вчера 10 побед в воздухе.
  • 9 сентября 1943
    Немецкие и Румынские ВВС снова поддерживают наземные войска многочисленными вылетами. Оберлейтенант Новотны - командир истребительной группы - во время этих вылетов увеличил свой личный счет со 196 до 200 побед.
  • 16 сентября 1943
    Оберлейтенант Новотны - командир истребительной группы - на Восточном фронте за последние два дня сбил 12 вражеских самолетов и довел число своих побед до 215.
  • 10 октября 1943
    Гауптман Новотны, сбив восемь самолетов, достиг 231 воздушной победы.
  • 15 октября 1943
    Гауптман Новотны - командир истребительного звена - вчера записал на свой счет 250ую воздушную победу на Восточном фронте.
  • 9 ноября 1944
    Командир истребительной группы майор Вальтер Новотны, обладатель высшей германской награды за храбрость, встретил геройскую смерть в бою, сбив своего противника. Вместе с ним Люфтваффе потеряло одного из своих самых успешных летчиков-истребителей, который достиг 258 воздушных побед.
 
Anmerkungen
 
[1] Nowotny erzielte insgesamt 258 bestätigte Abschüsse. Zweimal gelangen ihm 10 Abschüsse an einem einzigen Tag. Er ist damit der fünfterfolgreichste Jagdflieger der Geschichte.
[2] Aces of the Luftwaffe - Biographie und vollständige Abschussliste
[3] Nicholas Hobbes: Essential Militaria - Facts, Legends, and Curiosities About Warfare Through the Ages, Seite 90
[4] Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.573
 
++
 
 
It remains unclear whether Nowotny was killed due to engine failure or whether he was shot down by United States Army Air Forces (USAAF) Captain Ernest Fiebelkorn (20th Fighter Group) and 1st Lieutenant Edward "Buddy" Haydon (357th Fighter Group) east of Hesepe. In recent years, United States military historians proposed that Nowotny's victor may have been P-51D pilot Lieutenant Robert W. Stevens of the 364th Fighter Group.
 
++
 
 
It is generally accepted that he was shot down by 1st Lt Edward “Buddy” Haydon of the 357th Fighter Group, USAAF, and Capt Ernest “Feeb” Fiebelkorn (9 victories) of the 20th Fighter Group, USAAF, who shared a Me 262 victory at 12:45 over Achmer that day. 
 
Walter Nowotny flew over 442 missions in achieving 258 victories. He recorded 255 of his victories over the Eastern front. Of his three victories recorded over the Western front, 2 were four-engine bombers and all 3 victories were gained while flying the Me 262 jet fighter. He claimed 24 victories over Il-2.
 

No

Unit

Date

Time

A/c Type

Location

Location

Altitude

1

1.(Erg)/JG 54

19.07.1941

19:24

I-153

 

Ösel

 

2

19.07.1941

19:25

I-153

 

Ösel

 

3

31.07.1941

14:15

I-15

 

 

 

4

08.08.1941

17:10

SB-2

 

 

 

5

08.08.1941

17:15

SB-2

 

 

 

6

09.08.1941

17:45

SB-3

 

 

 

7

17.08.1941

13:28

DB-3

 

 

 

8

17.08.1941

13:30

DB-3

 

 

 

9

19.08.1941

14:00

I-153

 

 

 

10

13.09.1941

-

E/a

 

 

 

11

08.01.1942

09:00

I-16

 

S Morja

1,200 m

12

08.01.1942

09:11

I-16

 

NW Morja

1,200 m

13

3./JG 54

25.04.1942

14:40

MiG-3

 

 

 

14

26.04.1942

17:14

Il-2

 

 

 

15

30.04.1942

19:20

I-16

 

 

 

16

11.05.1942

17:15

P-40

 

 

 

17

13.05.1942

09:41

I-180

11 743

 

50 m

18

16.05.1942

10:40

I-16

1025

 

3,000 m

19

16.05.1942

10:43

P-40

1025

 

2,800 m

20

28.05.1942

19:51

I-16

 

 

 

21

06.06.1942

14:50~

MiG-3

 

 

 

22

07.06.1942

13:30~

I-153

 

 

 

23

09.06.1942

15:35

MiG-3

 

 

 

24

09.06.1942

15:39~

MiG-3

 

 

 

25

11.06.1942

20:40

Yak-1

 

 

 

26

25.06.1942

17:35

LaGG-3

 

 

 

27

26.06.1942

14:10

LaGG-3

 

 

 

28

26.06.1942

16:16

LaGG-3

 

 

 

29

26.06.1942

14:20

LaGG-3

 

 

 

30

11.07.1942

13:05

P-40

 

 

 

31

11.07.1942

13:12

Il-2

 

 

 

32

20.07.1942

12:35

LaGG-3

 

 

 

33

20.07.1942

12:42

LaGG-3

 

 

 

34

20.07.1942

18:52

P-40

 

 

 

35

20.07.1942

19:00

I-180

 

 

 

36

20.07.1942

19:12

P-40

 

 

 

37

21.07.1942

19:05

MiG-3

 

 

 

38

23.07.1942

07:30

P-40

 

 

 

39

23.07.1942

07:40

P-40

 

 

 

40

23.07.1942

07:52

MiG-3

 

 

 

41

25.07.1942

17:15

MiG-3

00 273

 

2,000 m

42

25.07.1942

19:30

I-180

00 153

 

1,500 m

43

26.07.1942

17:05

MiG-3

20 511

 

1,500 m

44

26.07.1942

17:20

P-40

20 542

 

800 m

45

26.07.1942

17:25

Il-2

20 511

 

 

46

28.07.1942

09:30

LaGG-3

 

Leningrad

4,500 m

47

28.07.1942

15:30

MiG-3

 

SW Kolpino

100 m

48

02.08.1942

12:55

I-16

00 163

 

3,000 m

49

02.08.1942

13:05

I-16

00 191

 

2,000 m

50

02.08.1942

13:24

MiG-3

00 153

 

3,200 m

51

02.08.1942

14:20

I-16

00 123

 

500 m

52

02.08.1942

14:25

LaGG-3

00 161

 

3,000 m

53

02.08.1942

14:40

MiG-3

00 154

 

1,500 m

54

02.08.1942

14:55

MiG-3

00 192

 

1,000 m

55

07.08.1942

09:25

Il-2

20 552

 

100 m

56

07.08.1942

09:30

LaGG-3

20 563

 

500 m

57

11.08.1942

11:15

MiG-3

18 231

 

3,000 m

58

1./JG 54

08.11.1942

09:45

I-15

11 844

 

50 m

59

08.11.1942

11:33

MiG-3

11 792

 

500 m

60

10.12.1943

11:45

P-40

10 152

 

500 m

61

10.12.1943

11:55

LaGG-3

11 743

 

200 m

62

07.01.1943

09:40

I-16

01 961

 

500 m

63

02.03.1943

11:28

I-16

90 271

 

500 m

64

07.03.1943

13:40

LaGG-5

18 364

 

100 m

65

07.03.1943

16:20

LaGG-3

28 371

 

 

66

09.03.1943

10:20

MiG-3

00 211

 

50 m

67

09.03.1943

10:21

MiG-3

00 211

 

50 m

68

14.03.1943

14:50

LaGG-3

18 272

 

50 m

69

14.03.1943

14:53

LaGG-3

18 281

 

50 m

70

15.03.1943

07:56

LaGG-3

18 272

 

1,000 m

71

15.03.1943

08:04

LaGG-3

18 263

 

100 m

72

15.03.1943

15:10

LaGG-3

18 253

 

1,000 m

73

19.03.1943

09:45

LaGG-5

10 180

 

1,000 m

74

19.03.1943

09:55

LaGG-5

10 184

 

800 m

75

20.03.1943

12:16

LaGG-3

00 480

 

1,000 m

76

22.03.1943

11:50

LaGG-3

00 410

 

100 m

77

22.03.1943

12:00

Il-2

00 414

 

2,000 m

78

22.03.1943

12:05

Il-2

00 412

 

300 m

79

26.03.1943

10:25

Spitfire

10 322

 

4,500 m

80

03.04.1943

10:35

LaGG-3

00 410

 

3,000 m

81

03.04.1943

18:11

MiG-3

00 271

 

3,000 m

82

06.05.1943

16:15

LaGG-3

90 214

 

200 m

83

27.05.1943

19:05

LaGG-3

00 243

 

1,500 m

84

01.06.1943

04:55

LaGG-5

20 154

 

1,000 m

85

01.06.1943

05:20

LaGG-3

10 260

 

1,200 m

86

01.06.1943

16:00

LaGG-3

20 154

 

400 m

87

01.06.1943

16:05

LaGG-3

20 161

 

300 m

88

01.06.1943

16:10

MiG-3

10 264

 

50 m

89

05.06.1943

12:05

MiG-3

10 264

 

4,800 m

90

05.06.1943

12:10

P-40

20 114

 

4,000 m

91

05.06.1943

12:26

LaGG-3

21 751

 

4,000 m

92

05.06.1943

12:30

P-40

10 243

 

3,000 m

93

08.06.1943

15:50

LaGG-3

20 113

 

5,200 m

94

08.06.1943

15:55

P-40

20 121

 

5,000 m

95

08.06.1943

16:05

LaGG-3

20 141

 

4,000 m

96

08.06.1943

16:12

P-40

10 262

 

3,500 m

97

08.06.1943

16:20

LaGG-3

10 253

 

3,000 m

98

08.06.1943

16:23

LaGG-3

10 281

 

3,500 m

99

15.06.1943

16:30

LaGG-3

90 134

 

2,000 m

100

15.06.1943

16:38

LaGG-3

90 134

 

1,500 m

101

15.06.1943

16:41

LaGG-3

90 134

 

5-10 m

102

17.06.1943

05:00

LaGG-3

20 163

 

2,000 m

103

17.06.1943

05:03

LaGG-3

20 163

 

2,000 m

104

17.06.1943

05:30

LaGG-3

10 264

 

2,500 m

105

18.06.1943

06:10

Hurricane

20 161

 

50 m

106

19.06.1943

20:05

LaGG-5

20 121

 

4,000 m

107

19.06.1943

20:55

LaGG-3

20 113

 

3,000 m

108

19.06.1943

21:00

LaGG-3

20 123

 

2,000 m

109

21.06.1943

15:30

LaGG-3

21 754

 

5,000 m

110

21.06.1943

15:32

LaGG-3

21 750

 

5,000 m

111

21.06.1943

15:50

La-5

20 122

 

 

112

21.06.1943

19:50

LaGG-5

20 133

 

500 m

113

21.06.1943

19:58

LaGG-5

20 124

 

1,000 m

114

21.06.1943

20:09

LaGG-3

20 124

 

5,000 m

115

24.06.1943

07:00

Yak-1

20 120

 

1,000 m

116

24.06.1943

07:03

Yak-1

20 121

 

500 m

117

24.06.1943

07:05

Yak-1

20 112

 

100 m

118

24.06.1943

07:10

LaGG-3

20 133

 

1,000 m

119

24.06.1943

07:13

LaGG-3

20 134

 

500 m

120

24.06.1943

07:15

LaGG-3

20 132

 

700 m

121

24.06.1943

07:20

LaGG-3

20 161

 

10 m

122

24.06.1943

11:15

MiG-3

20 182

 

3,800 m

123

24.06.1943

11:18

MiG-3

20 184

 

1,200 m

124

24.06.1943

11:22

MiG-3

20 194

 

1,000 m

125

12.08.1943

08:55

La-5

05 184

 

1,000 m

126

12.08.1943

09:10

La-5

41 694

 

4,500 m

127

12.08.1943

14:00

Yak-1

41 462

 

2,000 m

128

12.08.1943

14:05

La-5

51 344

 

50 m

129

13.08.1943

12:00

La-5

51 843

 

500 m

130

13.08.1943

16:42

LaGG-3

61 714

 

2,500 m

131

13.08.1943

16:55

LaGG-3

51 834

 

2,000 m

132

13.08.1943

17:06

LaGG-3

51 832

 

2,000 m

133

13.08.1943

18:40

La-5

51 812

 

6,000 m

134

13.08.1943

18:43

La-5

51 863

 

5,500 m

135

13.08.1943

18:47

LaGG-3

51 623

 

5,700 m

136

13.08.1943

18:50

LaGG-3

51 492

 

5,000 m

137

13.08.1943

19:00

LaGG-3

61 344

 

5,000 m

138

14.08.1943

12:20

La-5

51 881

 

4,500 m

139

14.08.1943

12:23

La-5

51 853

 

5,000 m

140

14.08.1943

12:27

Yak-7

51 673

 

5,600 m

141

15.08.1943

11:00

La-5

51 762

 

500 m

142

15.08.1943

11:10

La-5

51 734

 

100 m

143

15.08.1943

11:12

La-5

51 733

 

100 m

144

16.08.1943

11:16

La-5

51 732

 

1,500 m

145

16.08.1943

11:21

La-5

51 652

 

1,200 m

146

18.08.1943

07:35

La-5

60 134

 

500 m

147

18.08.1943

07:39

Il-2

60 130

 

200 m

148

18.08.1943

07:43

LaGG-3

60 161

 

500 m

149

18.08.1943

07:44

LaGG-3

60 152

 

500 m

150

18.08.1943

16:20

MiG-3

51 862

 

1,500 m

151

18.08.1943

16:23

Il-2

51 893

 

1,500 m

152

19.08.1943

15:30

P-39

51 712

 

3,500 m

153

19.08.1943

15:31

P-39

51 712

 

3,500 m

154

19.08.1943

15:37

P-39

51 732

 

2,000 m

155

Stab I./JG 54

21.08.1943

06:55

LaGG-5

51 671

 

3,500 m

156

21.08.1943

06:56

LaGG-5

51 671

 

3,300 m

157

21.08.1943

07:00

LaGG-5

51 643

 

3,000 m

158

21.08.1943

07:03

LaGG-5

51 642

 

3,000 m

159

21.08.1943

16:02

Il-2

51 533

 

 

160

21.08.1943

16:03

LaGG-3

51 551

 

3,500 m

161

21.08.1943

16:08

LaGG-3

51 533

 

5,000 m

162

23.08.1943

10:45

LaGG-3

60 111

 

800 m

163

23.08.1943

10:48

LaGG-3

61 773

 

300 m

164

24.08.1943

07:27

LaGG-3

41 483

 

4,000 m

165

24.08.1943

07:32

La-5

41 461

 

2,000 m

166

24.08.1943

07:39

La-5

51 383

 

2,000 m

167

25.08.1943

14:03

Boston III

51 853

 

300 m

168

29.08.1943

06:46

P-39

43 894

 

5,000 m

169

29.08.1943

12:25

LaGG-3

42 133

 

1,300 m

170

29.08.1943

12:30

LaGG-3

43 130

 

500 m

171

31.08.1943

17:35

Yak-9

35 381

 

6,000 m

172

31.08.1943

17:50

La-5

35 373

 

800 m

173

31.08.1943

17:52

Il-2

35 381

 

300 m

174

01.09.1943

06:00

Yak-9

35 382

 

4,000 m

175

01.09.1943

06:03

Yak-1

35 380

Mitte

3,500 m

176

01.09.1943

06:05

Yak-1

35 383

 

2,000 m

177

01.09.1943

06:10

Yak-1

35 372

 

1,000 m

178

01.09.1943

06:12

Yak-1

35 371

 

800 m

179

01.09.1943

12:10

LaGG-3

25 464

 

4,000 m

180

01.09.1943

12:12

LaGG-3

35 343

 

4,000 m

181

01.09.1943

12:15

LaGG-3

35 353

 

4,000 m

182

01.09.1943

12:18

LaGG-3

35 354

 

4,000 m

183

01.09.1943

12:19

LaGG-3

35 362

 

4,000 m

184

02.09.1943

11:03

LaGG-3

35 371

 

800 m

185

02.09.1943

11:05

Il-2

35 370

Mitte

300 m

186

02.09.1943

11:07

Il-2

35 374

 

300 m

187

02.09.1943

11:10

Il-2

35 373

 

200 m

188

02.09.1943

11:13

Il-2

25 622

 

200 m

189

02.09.1943

11:15

LaGG-3

25 491

 

200 m

190

05.09.1943

15:35

LaGG-3

35 374

 

3,400 m

191

06.09.1943

11:00

Yak-9

36 451

 

3,000 m

192

06.09.1943

17:35

LaGG-3

25 22

Mitte

5,000 m

193

07.09.1943

09:08

La-5

35 383

 

5,000 m

194

07.09.1943

09:15

La-5

35 350

Mitte

5,000 m

195

07.09.1943

16:30

Il-2

45 713

 

800 m

196

08.09.1943

07:30

La-5

35 864

 

1,500 m

197

08.09.1943

07:32

Il-2

35 863

 

800 m

198

08.09.1943

07:35

Il-2

35 854

 

500 m

199

08.09.1943

07:38

La-5

35 820

Mitte

800 m

200

08.09.1943

07:42

La-5

35 822

 

900 m

201

10.09.1943

17:45

La-5

26 673

 

1,800 m

202

11.09.1943

14:50

Yak-9

44 114

 

200 m

203

11.09.1943

15:00

La-5

35 824

 

2.000 m

204

14.09.1943

15:35

La-5

34 422

 

1,800 m

205

14.09.1943

15:38

Yak-9

34 293

 

1,500 m

206

14.09.1943

15:50

La-5

34 450

 

500 m

207

14.09.1943

15:52

La-5

34 423

 

200 m

208

14.09.1943

16:30

Pe-2

35 571

 

3,000 m

209

14.09.1943

16:32

La-5

35 572

 

1,200 m

210

15.09.1943

09:50

Il-2

25 414

 

600 m

211

15.09.1943

09:52

La-5

35 371

 

200 m

212

15.09.1943

10:12

Yak-9

25 412

 

600 m

213

15.09.1943

10:15

Pe-2

35 341

 

500 m

214

15.09.1943

10:20

Il-2

35 343

 

300 m

215

15.09.1943

10:22

Il-2

35 340

Mitte

300 m

216

17.09.1943

17:15

La-5

25 494

 

3,000 m

217

17.09.1943

17:20

Yak-9

35 341

 

2,000 m

218

17.09.1943

17:25

La-5

35 372

 

10 m

219

05.10.1943

16:15

Yak-9

02 590

Mitte (Chernobyl)

5,000 m

220

07.10.1943

16:15

P-39

17 724

(SE Woschiwka)

5,000 m

221

07.10.1943

16:16

P-39

17 752

 

4,500 m

222

07.10.1943

16:18

P-40

17 784

 

4,000 m

223

07.10.1943

16:20

P-39

17 783

 

3,800 m

224

09.10.1943

09:20

P-39

06 111

 

5,000 m

225

09.10.1943

09:25

P-39

96 232

 

4,000 m

226

09.10.1943

09:30

P-39

96 881

(SSE Nevel)

30 m

227

09.10.1943

13:43

Il-2

 

SE Ssenniza-See

300 m

228

09.10.1943

13:47

Il-2

06 273

(W Lyuchkovo)

300 m

229

09.10.1943

15:45

P-39

06 161

(N Kossedenye)

4,000 m

230

09.10.1943

15:47

P-39

06 160

Mitte (NW Aleyejevka)

3,000 m

231

09.10.1943

15:50

P-39

06 162

(E Krutiki)
   JG 54’s 6,000th victory

3,000 m

232

11.10.1943

14:20

P-40

06 161

(SE Volch'i Gory)

3,500 m

233

11.10.1943

14:25

P-39

06 163

(SW Frolovo)

200 m

234

11.10.1943

14:27

LaGG-3

06 243

(NE Drui)

800 m

235

11.10.1943

14:29

P-40

06 271-2

(NE Gorovotka)

1,000 m

236

12.10.1943

14:20

LaGG-3

15 714

(W Nikolskoye)

400 m

237

12.10.1943

14:25

LaGG-3

15 551

(SE Leningrad)

3,000 m

238

12.10.1943

14:30

LaGG-3

15 572

(NE Gorki) 

3,000 m

239

13.10.1943

08:00

La-5

15 553

 

3,000 m

240

13.10.1943

08:15

La-5

15 581

 

3,000 m

241

13.10.1943

09:30

Il-2

15 514

(N Leningrad)

 

242

13.10.1943

09:33

La-5

15 542

(S Leningrad)

500 m

243

13.10.1943

09:40

LaGG-5

15 514

(NE Leningrad)

4,000 m

244

13.10.1943

09:43

La-5

15 512

(SE Leningrad)

3,200 m

245

14.10.1943

11:15

P-40

15 381

(S Lyadoff)

1,500 m

246

14.10.1943

11:20

LaGG-3

15 382

(S Lyadoff)

1,500 m

247

14.10.1943

14:30

LaGG-3

15 510

Mitte (N Tsukino)

3,500 m

248

14.10.1943

14:32

La-5

15 512

(SE Bayevo)

3,000 m

249

14.10.1943

14:35

La-5

15 512

(E Bayevo)

2,000 m

250

14.10.1943

14:50

P-40

15 374

(S Markovo)

3,000 m

251

05.11.1943

10:40

Yak-9

 

S Sanessno-See

3,500 m

252

05.11.1943

10:55

Yak-9

 

E Chernoye

3,500 m

253

10.11.1943

14:10

Il-2

06 111

 

400 m

254

10.11.1943

14:20

Yak-9

 

1 km E Nosikovo
   (Pskov area)

 

255

12.11.1943

10:05

Yak-9

 

3 km Spavessno-See

800 m

256

Kdo Nowotny

07.10.1944

11:30

B-24

 

GQ-1 (NW Bramsche)

5,000 m

257

08.11.1944

-

B-24

 

Near Hesepe
   Probably B-17 (?)

 

258

08.11.1944

-

P-51

 

Near Hesepe

 

++

Major Walter Nowotny

7. 12. 1920

in Gmünd (Niederösterreich) als jüngster von drei Söhnen eines Bahnbeamten geboren.

1926—1930

Volksschule in Schwarzenau.

ab 1930

Sängerknabe in Zisterzienser-Stiftschule Zwettel, danach Oberrealschule in Waidhofen (Thaya) und ab 1935 Staatliche Oberschule in Laa (Thaya).

26. 1. 1939

Freiwilligenmeldung als Offiziersbewerber der Luftwaffe.

22. 5. 1939

Reifeprüfung, anschließend Reichsarbeitsdienst.

1. 10. 1939

Luftkriegsschule Breslau-Schöngarten (LKS 5), drei Monate Grundausbildung, dann Fahnenjunker und Flugschüler.

1. 3. 1940

Fahnenjunker-Gefreiter, kurz darauf Fahnenjunker-Unteroffizier.

1. 7. 1940

Fähnrich und Versetzung zur Jagdfliegerschule Wien-Schwechat.

15. 11. 1940

zur 1./Ergänzungs-Jagdfliegergruppe nach Merseburg versetzt (frontreife Jäger-Ausbildung und Jagdschutz für Leuna-Werke).

1. 12. 1940

Einsatzstaffel des JG 54.

23. 2. 1941

9. Staffel der III./JG 54 „Grünherz“-Geschwader (Kommodore Ritterkreuzträger Hannes Trautloft).

1. 4. 1941

Leutnant (mit Rückwirkung vom 1. 2. 1941).

10. 7. 1941

Erster Feindflug Nordabschnitt der Ostfront.

19. 7. 1941

Die ersten drei Abschüsse über der Insel Ösel (drei russische Jäger vom Typ Curtiss 1-153), danach abgeschossen, Notwasserung, drei Tage und Nächte im Schlauchboot mit den Händen zurückgepaddelt, nach rund 50 Kilometer bei Mikelbaka (Lettland) an Land gekommen.

August 1941

Eisernes Kreuz I. Klasse, nach zehn Abschüssen.

4. 8. 1942

Sieben Luftsiege (48.-54. Abschuß).

4. 9. 1942

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, nach 56. Luftsieg.

25. 10. 1942

mit 21 Jahren Staffelkapitän der I./JG 54.

Frühjahr 1943

mehrmals im Wehrmachtbericht genannt.

1. 2. 1943

Oberleutnant.

25. 3. 1943

79. Luftsieg (Spitfire).

20. 5. 1943

82. Luftsieg.

Juni 1943

insgesamt 41 Abschüsse.

15. 6. 1943

100. Luftsieg.

24. 6. 1943

Zehn Abschüsse (!) und damit 124. Luftsieg.

Aug. 1943

insgesamt 49 Abschüsse.

12. 8. 1943

128. Luftsieg.

13. 8. 1943

Neun Abschüsse und damit 137. Luftsieg.

14. 8. 1943

Drei Abschüsse und damit 140. Luftsieg.

18. 8. 1943

150. Luftsieg (als 16. Jagdflieger) und 151. Abschuß.

21. 8. 1943

Sieben Abschüsse, damit 161. Luftsieg. Kommandeur der I./JG 54 (als Oberleutnant mit 22½ Jahren.)

28. 8. 1943

173. Luftsieg.

Sept. 1943

insgesamt 45 Abschüsse, worin u. a. folgende Luftsiege enthalten sind:

1. 9. 1943

Zehn Abschüsse (!), damit 183 Luftsiege; Hauptmann.

5. 9. 1943

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (293. Soldat) nach 191. Luftsieg.

9. 9. 1943

200. Luftsieg als vierter Jagdflieger der Welt.

15. 9. 1943

215. Abschuß (danach wegen Motorschadens Landung mit stehender „Latte“).

20. 9. 1943

218. Luftsieg, damit alle Flieger-Asse überrundet und z. Z. erfolgreichster Jagdflieger der Welt!

22. 9. 1943

Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern (37. Soldat), nach 218. Luftsieg.

ab 5. 10. 1943

innerhalb von zehn Tagen 32 Abschüsse.

9. 10. 1943

Acht Abschüsse.

14. 10. 1943

Vier Abschüsse, damit bei nur 442 Einsätzen den 250. Luftsieg erreicht. Einmalige Leistung in der Luftkriegsgeschichte! (Außerdem 50 unbestätigte Abschüsse, da keine deutschen Luftzeugen über russischem Gebiet.)

19. 10. 1943

Ritterkreuz mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, als achter Soldat der Wehrmacht. (Bis 1. 1. 1945 war das die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung, dann wurde das Goldene Eichenlaub die höchste Auszeichnung und nur an Oberst Rudel verliehen.)

20. 10. 1943

Nennung im Wehrmachtbericht und Sondermeldung des Großdeutschen Rundfunks: „Der Führer verlieh am 19. Oktober 1943 Hauptmann Walter Nowotny, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, anläßlich seines 250. Luftsieges als achtem Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Hauptmann Walter Nowotny ist als Jagdflieger der sechste Träger dieser höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnung. Mit 250 Luftsiegen steht er an der Spitze aller deutschen Jagdflieger.“

18. 1. 1944

Ehrenring der Stadt Wien, die höchste Auszeichnung, die Österreichs Hauptstadt vergibt. Text der Urkunde: „Die Stadt Wien widmet ihrem Bürger Hauptmann Walter Nowotny in dankbarer Würdigung seines heldenhaften Einsatzes für Deutschlands Größe den Ehrenring der Stadt Wien.“

Febr. 1944

Abschied von seiner Gruppe nach insgesamt 255 Luftsiegen an der Ostfront: Auf Grund eines Führerbefehls aus aktivem Einsatz gezogen und mit der Führung der Jagdfliegerschule I (JG 101) in Paux in den französischen Pyrenäen beauftragt.

Anfang April 1944

Kommodore des Jagdgeschwaders 101.

Spätsommer 1944

Verlegung der Jagdfliegerschule I von Südfrankreich nach München.

1. 9. 1944

Major (mit knapp 24 Jahren jüngster Major der Wehrmacht).

Sept. 1944

Versetzung zur Erprobungsstelle der Luftwaffe Rechlin, um den Turbinenjäger Me 262 frontreif zu machen (Versetzungsdauer rund 14 Tage).

25. 9. 1944

Chef des „Kommandos Nowotny“ zur Einsatzerprobung der Me 262; Einsatzhäfen Achmer und Hesepe bei Bramsche im Raum Osnabrück. Von Achmer aus erzielte Nowotny mit dem Turbinenjäger drei Luftsiege.

8. 11. 1944

nach Versagen eines Triebwerkes seiner Me 262 gefallen. Aufschlagbrand in Nähe des Flugplatzes. Ein Ehrenmal erinnert in Epe bei Bramsche an seinen Fliegertod.

15. 11. 1944

Feierlicher Staatsakt in der Wiener Hofburg im großen Zeremoniensaal, Überführung des Sarges auf einer motorisierten Lafette über den Heldenplatz durch die Tore des Wiener Gefallenenehrenmals über die Ringstraße zum Zentralfriedhof und Beisetzung in einem Ehrengrab der Stadt Wien.

Major Walter Nowotny, Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwerten und Brillanten, errang 258 Luftsiege, davon 255 im Osten, und über 50 unbestätigte Abschüsse. Der von ihm geführte Schwarm Nowotny, Schnörrer, Döbele, Rademacher erzielte von 1941 bis 1943 500 bestätigte Abschüsse.

++

 

Ficha do Piloto
Unidades:
- Jagdgeschwader 54 "Grünherz" - Staffelkapitän 1./JG 54 (10.42) 
Kommandeur I./JG 54 (10.8.43 - 4.2.44)
 
- Kommando Nowotny (KdoNow.) - Kommandeur (26.9.44 - 8.11.44)
Aeronaves:
Messerschmitt Bf 109 séries F e G
Focke-Wulf Fw 190
Messerschmitt Me 262
Campanhas:
Frente Oriental
Defesa do Reich.
Promoções:
 
Condecorações:
- ??.08.1941 - Cruz de Ferro de 1ª classe
- 14.07.1942 - Troféu de Honra
- 21.08.1942 - Cruz Germânica em Ouro
- 04.09.1942 - Cruz de Cavaleiro da Cruz de Ferro
- 04.09.1943 - Folhas de Carvalho da Cruz de Cavaleiro ..........................(293º)
- 22.09.1943 - Espadas da Cruz de Cavaleiro ..........................................(37º)
- 19.10.1943 - Diamantes da Cruz de Cavaleiro .........................................(8º)

 

Piloten-Stammblatt

Einheiten:

- Jagdgeschwader 54 "Grünherz"

- Staffelkapitän 1./JG 54 (10.42) 

- Kommandeur I./JG 54 (10.8.43 - 4.2.44)

 

 

- Kommando Nowotny (KdoNow.)

- Kommandeur (26.9.44 - 8.11.44)

Flugzeuge:

 

Messerschmitt Bf 109 Serie F und G

Focke-Wulf Fw 190

Messerschmitt Me 262

 

Kriegsschauplätze:

 

Ostfront

Reichsverteidigung

 

Auszeichnungen:

- ??.08.1941 - Eisernes Kreuz 1. Klasse (EK 1)

 

- 14.07.1942 - Frontflugspange für Jäger in Gold (?)

 

- 21.08.1942 - Deutsches Kreuz in Gold

 

- 04.09.1942 - Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

 

- 04.09.1943 - Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (293. Verleihung)

 

- 22.09.1943 - Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (37. Verleihung)

 

- 19.10.1943 - Brillanten zum Ritterkreuz  des Eisernen Kreuzes (8. Verleihung)

 

Bf 109G-2 - Lt. Walter Nowotny, 1/JG54 - Rjelbitzy/Russland - August 1942

Fw 190A-6 - Hptm. Walter Nowotny, Gruppenkommandeur I/JG54 - Orel/Russland - Oktober 1943

Me 262A-1a - Maj. Walter Nowotny, KdoNow - Achmer/Niedersachsen - November 1944